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Pallium e.V.  ·  Beersteinstr. 4  ·  77815 Bühl  ·   07223 99 17 50-0  ·   info@pallium-care.de

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Hospiz Care Team

 

Während der letzten Lebensphase ist vieles, was bisher selbstverständlich war, nicht mehr möglich. Die Bewegungsfreiheit schränkt sich ein, und auch die Möglichkeit, sich noch so kleine Wünsche zu erfüllen, reduziert sich mehr und mehr. Der Abschied von der Normalität kostet viel Kraft, und die Zeit des Sterbens ist für alle Beteiligten eine Zeit der Krise, der Angst und der Unsicherheit.

Neben dem Palliative Care Team, dessen Hauptaufgabe die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist, hat Pallium nun zusätzlich das Hospiz Care Team für die Region Mittelbaden entwickelt und etabliert.

Das Hospiz Care Team besteht aus dem ambulanten Hospizdienst sowie zusätzlich in Palliative Care erfahrenen Pflegefachkräften und einem Palliativarzt in ständiger Bereitschaft.

So ist es möglich, die derzeit noch vorhandene Lücke im Bereich der Hospiz- und Palliativ-Versorgung zu schließen und jedem Menschen am Lebensende eine adäquate Versorgung zu sichern.

„Dem Sterben einen angemessenen Raum zu geben“ entspricht auch dem Anliegen von Cicely Saunders, der Begründerin der modernen Hospizbewegung:

  •  dass die Betreuung des Sterbenden in der Umgebung seiner Wahl erfolgt (zuhause, ambulant, stationär, im Pflegeheim, im Hospiz, …),
  • dass  die physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse des Betroffenen und seines Betreuungsumfelds beachtet werden,
  • dass möglichst wenig Technik eingesetzt wird, dafür mehr unmittelbare menschliche Nähe ermöglicht wird.

Für die Betroffenen wie auch für deren Angehörige soll trotz der oft belastenden Zeit eine möglichst hohe Lebensqualität sichergestellt werden: 

  •  auf der physischen Ebene, wenn Schmerzen und andere Symptome auftreten.
  • auf der psycho-sozialen Ebene, um die emotionalen Sorgen und Ängste des Sterbenden, seines Umfeldes und der Angehörigen zu begleiten
  • auf der spirituellen Ebene, um Raum zu finden, selbst zu sein und sich den auftretenden existenziellen Fragen stellen zu können.

75% der Menschen möchten bis zu ihrem Lebensende zuhause bleiben. Tatsächlich sterben heute über 50% in einem Krankenhaus, 20% in einem Pflegeheim und nur etwa 20% im häuslichen Umfeld.

Noch vor wenigen Jahren bestand die Sorge, dass zukünftig die Kostenträger die Durchführung einer notwendigen Therapie am Lebensende verweigern werden.

Heute stellt sich dagegen oft die Frage, wie verhindert werden kann, dass durch den Einsatz von unnötigen Therapien ein menschenwürdiges Lebensende verweigert wird.

Obwohl es keine Indikation gibt, werden etwa 40 Prozent der an Demenz Erkrankten in der letzten Lebensphase noch einmal in ein Krankenhaus  eingewiesen, davon fast 10 Prozent mit dem Notarzt oder in die Notaufnahme. Dies stellt eine erhebliche  Belastung für den Sterbenden, aber auch für das ihn betreuende Umfeld dar.

In der letzten Lebensphase stellen sich Fragen wie z.B.:

  •  Wie viel Zeit bleibt noch?
  •  Wann beginnt „End of Life“?
  • Was ist das Ziel einer maximalen Therapie bis zum Tod?
  • Was ist notwendig, um „eine gute letzte Zeit“ für den Sterbenden und dessen Angehörige zu ermöglichen?
  • Wie hilft man dem Sterbenden und seinen Angehörigen am besten?
  • Wieso sind häufig „schlechte Ratschläge“, also insbesondere überflüssige Therapien und Krankenhauseinweisungen am Lebensende, willkommen?

Ihr Ansprechpartner

Thomas Schott

Thomas Schott

Ihre Ansprechpartnerin

Agnes Royal

Agnes Royal

  •  

    Leitung Hospiz- und Beratungsdienst

     

  • Telefon: 07223 991750-30
  • Telefax: 07223 991750-39
  • E-Mail: info@pallium-care.de
  •  

    Pallium e.V. / Hospiz- und Beratungsdienst
    Hauptstr. 86
    77815 Bühl

    Postadresse: Beersteinstr. 4
    77815 Bühl – Vimbuch