Hinweis: Die Website wurde für Internet Explorer ab Version 8 entwickelt. Bitte aktualisieren Sie Ihre Browser-Version um diese Website im vollen Funktionsumfang aufrufen zu können oder verwenden Sie einen alternativen Web-Browser (Mozilla Firefox / Google Chrome).

Hinweis: Die Website wurde moderne Browser entwickelt. Sie verwenden offenbar eine ältere Browser-Version. Bitte aktualisieren Sie Ihre Browser-Version um diese Website im vollen Funktionsumfang aufrufen zu können.

Hinweis: Für die Nutzung dieser Website wird Javascript vorausgesetzt. Bitte prüfen Sie die Einstellungen in Ihren Browser - ansonsten kann es zu Darstellungsproblemen der Website in Ihrem Browser kommen.

Pallium e.V.  ·  Beersteinstr. 4  ·  77815 Bühl  ·   07223 99 17 50-0  ·   info@pallium-care.de

Unterstützen Sie unsere Arbeit:

Spendenformular

Als Mitglied unterstützen Sie unsere wertvolle Vereinsarbeit zugunsten aller Betroffenen.

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

Die Aufgabe von Palliative Care liegt, im Gegensatz zur kurativen Medizin, vor allem in der Linderung der belastenden Symptome bei unheilbaren Erkrankungen.

Die allgemeine ambulante Palliativversorgung von Menschen während ihrer letzten Lebensphase erfolgt zunächst weiterhin durch den behandelnden Hausarzt, eventuell unter Einbindung eines Pflegedienstes oder eines ambulanten Hospizdienstes.

Reicht die Betreuung im Rahmen der Regelversorgung nicht mehr aus, übernimmt das Palliative Care Team in Absprache mit dem Hausarzt die spezialisierte ambulante Palliative Versorgung (SAPV).

Die SAPV ergänzt das bestehende Versorgungsangebot, insbesondere das der Vertragsärzte, Krankenhäuser und Pflegedienste.

Ziele

 

  • Die Lebensqualität schwerstkranker Menschen und deren Umfeld durch qualifizierte medizinische und pflegerische Hilfe zu erhalten, fördern und zu verbessern
  • Verbleib in der vertrauten häuslichen Umgebung oder stationären Pflegeeinrichtung zu ermöglichen
  • Den Patientenwillen, der auch durch eine Patientenverfügung zum Ausdruck kommen kann, zu beachten
  • Belastende Symptome zu lindern
  • Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Betroffenen sowie die Belange der ihm vertrauten Personen stehen im Mittelpunkt der Versorgung.

 


Anspruchsvoraussetzungen

Versicherte haben Anspruch auf SAPV, 

  1. wenn sie an einer nicht heilbaren, fortschreitenden und so weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden, dass dadurch ihre Lebenserwartung begrenzt ist.

    Eine Erkrankung ist weit fortgeschritten, wenn statt einer kurativen Behandlung die Verbesserung von Symptomatik und Lebensqualität sowie die psychosoziale Betreuung im Vordergrund der Versorgung stehen. Nach begründeter Einschätzung des verordnenden Arztes besteht nur noch eine begrenzte Lebenserwartung.

  2. wenn sie eine besonders aufwändige Versorgung benötigen, die nicht allein durch die Regelversorgung (z.B. Hausarzt, Pflegedienst) erbracht werden kann. Es muss ein komplexes Symptomgeschehen vorliegen, dessen Behandlung spezifische palliativmedizinische bzw. palliativpflegerische Kenntnisse und Erfahrungen voraussetzen.

    Ein komplexes Symptomgeschehen liegt z.B. vor bei
    • ausgeprägten Schmerzen
    • ausgeprägter Unruhe oder Angst 
    • ausgeprägter Atemnot
    • ausgeprägter Übelkeit oder Erbrechen
    • ausgeprägten ulzerierenden / exulzerierenden Wunden oder Tumore
    • ausgeprägter urogenitaler Symptomatik.

Leistungen des Palliative Care Teams

  • Symptomlinderung durch Anwendung von Medikamenten oder anderen Maßnahmen
  • apparative palliativmedizinische Behandlungsmaßnahmen, z. B. Einsatz einer Medikamentenpumpe
  • vorbeugendes Krisenmanagement
  • Rufbereitschaft und Krisenintervention rund um die Uhr für die im Rahmen der SAPV betreuten Patienten
  • psychosoziale Unterstützung im Umgang mit schweren Erkrankungen in enger Zusammenarbeit z. B. mit Seelsorge, Sozialarbeit und ambulanten Hospizdiensten
  • Beratung des Betroffenen, seines persönlichen Umfeldes und aller an der Versorgung beteiligter Dienste z.B. zu Fragen der speziellen medizinischen und pflegerischen Versorgung bzw. Maßnahmen, der Flüssigkeitszufuhr; zur Beendigung von Ernährung od. lebensverlängerten Maßnahmen
  • Organisation, Planung und Koordination aller Versorgungsmaßnahmen
  • Fachfortbildungen

Die Leistungen richten sich nach dem individuellen Hilfebedarf des Betroffenen.

Weitere Informationen

Ihre Ansprechpartner

Vera Kist

Vera Kist

  •  

    Koordinatorin

     

Jacqueline Schulz

Jacqueline Schulz

  •  

    Stv. Koordinatorin

     

PALLIUM Bühl gGmbH
Hauptstr. 86, 77815 Bühl

Telefon: 07223 / 99 17 50-20
Telefax: 07223 / 99 17 50-29
E-Mail: info@pallium-ggmbh.de